Sei duad‘s was

Datum / Uhrzeit
03.11.2019, 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Museum Starnberger See, Possenhofenerstr. 5, 82319 Starnberg



Vom Wesen des Dialekts

Judith Huber · Norbert Göttler

Man muss nicht bairisch können, wenn man zu dieser Veranstaltung kommen möchte. Es ist auch keine weiß-blaugerautete Veranstaltung im Schatten des Maibaums. Mögen sollte man die bairische Sprache freilich schon, ihren Klang, ihre Melodie, ihren Rhythmus – und sie gerne hören.

Darum geht es an diesem Tag – und um die Frage, was der Dialekt kann, was die Hochsprache nicht kann.

„Die eigentlich seelischen Elemente der Sprache, Klang, Rhythmus, Kadenz, die musikalischen und die gestaltenden Kräfte, das ganze große Gebiet von Syntax, Aufbau und Beziehung: dies alles quillt und ersteht aus der gau- und stammbedingten, oft sogar tal- und dorfbedingten eigentümlichen Besonderheit der Mundart oder des Unter-Idioms.“

Ausdruck von bayerischem Nationalismus? Chauvinismus? Beschränkter Trachtenhorizont?

Nein, Pech gehabt mit dem Vorurteil!

Die Texte sind von Karl Wolfskehl, geboren 1869 in Darmstadt, vertrieben aus dem Land, für das er geschrieben hat, weil er Jude ist, gestorben 1948 in Bayswater-Auckland, Neuseeland, als „poeta exul“.

Zu Gehör kommen ausgewählte Paradebeispiele von Texten, die im Dialekt geschrieben sind – mit vergnüglichen Erläuterungen zu einzelnen Ausdrücken, deren Wortgeschichte und Bedeutungen durch Dr. Norbert Göttler (Autor, Wissenschaftler, Bezirksheimatpfleger).


Eintritt: 17 € / Schüler und Studenten 7 €
zzgl. Eintritt in das Museum

In Kooperation mit dem Museum Starnberger See – im Rahmen der Ausstellung „Volksmusik“ von Lois Hechenblaikner

Kartenvorverkauf

KunstRäume am See
Tel.: 08151 / 55 97 21
kontakt@kunstraeume-am-see.de

Tourist Information Starnberg
Hauptstr. 1, 82319 Starnberg
Tel.: 08151 / 90600
touristinfo@gwt-starnberg


Mit freundlicher Unterstützung von

                    

                   

                                   Frau Doris Gerlinger aus Linz 

 

Titelbild: Neureuther, Museum Starnberger See