Den Gedanken an seiner Form erkennen

Datum / Uhrzeit
27.09.2019 - 29.09.2019, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort
Haus Buchenried der Münchner Volkshochschule, Assenbucher Str. 45, 82335 Berg



Ein literarisches Erkundungswochenende am Starnberger See

Peter Weiß · Anatol Regnier
Durch das Wochenende führen Elisabeth Carr und Gerd Holzheimer

Zum ersten Mal wird in direkter Zusammenarbeit mit dem Haus Buchenried der Münchner VHS ein ganzes Wochenendprogramm entwickelt, das selbst Eingeweihte wie Einheimische überraschen dürfte.

Da ist nicht nur die Aura des Eisenbahnpioniers Himbsel, der einen Schnittpunkt zwischen sichtbarem Zeichen der Industrialisierung einerseits und einem Treffpunkt der Künstler andererseits verkörpert. Zu den Entdeckungen gehört auch ein Roman über König Ludwig II. – man glaubt es kaum – eines japanischen Arztes, Dichters, Übersetzers und Kritikers: Mori-Ôgai, Bücher des im 19. Jahrhundert höchst populären, jedoch etwas in Vergessenheit geratenen Schriftstellers Friedrich Wilhelm Hackländer, der in Leoni gestorben ist, ebenso Texte von Carry Brachvogel sowie anderen Gästen, die im Gästebuch der Familie Weinmann verzeichnet sind. Ihr hat der seinerzeit bedeutende Münchner Architekt und Städteplaner Theodor Fischer, ein Mausoleum im Anwesen errichtet. Das Haus Buchenried verkörpert einen höchst verdichteten Kunstraum – mit Salon, Kegelbahn und Aussichtsterrasse, ebenfalls samt und sonders Spielorte dieses poetischen Wochenendes: „Gebaute Gedanken“, wie es der Architekt Theodor Fischer nennt.


Anmeldung & Veranstaltungsort

Haus Buchenried der Münchner Volkshochschule
Assenbucher Str. 45, 82335 Berg
Tel.: 08151 / 96200
Externe Teilnahme ohne Übernachtung möglich.


Mit freundlicher Unterstützung von

                    

                   

                                   Frau Doris Gerlinger aus Linz