Judith Huber

Judith Huber absolvierte eine Musicalausbildung an der Stage School of Dance and Drama und studierte anschließend Schauspiel an der Schule für Schauspiel in Hamburg. Nach einem festen Engagement in Nürnberg führte die Arbeit mit Regisseuren wie u.a. Nicolas Stemann, Christiane Pohle und Cornelia Crombholz Judith Huber nach Berlin, Zürich, München, Düsseldorf und Hamburg. Dort gründete sie mit der Regisseurin Christiane Pohle und den Schauspielerinnen Katja Hensel, Stefanie Höner und Barbara Wurster das Ensemble Laborlavache, mit dem sie eigene Stücke produzierte. „sitzen in Hamburg“, eine Adaption des Tschechow Stücks „Die drei Schwestern“ wurde mehrfach preisgekrönt (Theaterfestival Impulse Preis, Nachwuchspreis Regie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Stadt Bensheim). In München gründete Judith Huber 1998 zusammen mit der Musikerin Marianne Kirch und der Schauspielerin Eva Löbau die Performance Gruppe „Die Bairishe Geisha“ ein spartenübergreifendes Kunstprojekt, u.a. mit der Zielsetzung, die Bairishe Geisha als urbane Mythengestalt im kollektiven Gedächtnis der Stadt München zu verankern. Gemeinsam entwickelte das Ensemble über 20 Produktionen mit denen es deutschlandweit gastierte. Die Produktion „Stüberl – Eingänge zur Hölle“ mit dem AZ Stern des Jahres ausgezeichnet, mit dem Stück „Mein München“ war „Die Bairishe Geisha“ als eine der besten deutschsprachigen Produktionen zum Theaterfestival Impulse eingeladen. Die Entwicklung eigener Bühnenstoffe und Texte in wechselnden Besetzungend in der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen aus anderen Sparten ist zentraler Bestandteil von Judith Hubers Werk. Gemeinsam mit dem interdisziplinären Künstlerkollektiv TRAUMMASCHINE INC erfindet Judith Huber Theaterstücke für ein Publikum ohne Altersbegrenzung. Unter dem Label “Initiative Ausstellungspark“ engagiert sich Judith Huber seit 2012 in der Entwicklung von Konzepten und Formaten im Feld der kulturellen Bildung, neben Projekten mit Schulen und Jugendzentren arbeitet sie auch am Aufbau eines Community Ensembles. Neben diesen Projekten steht gleichberechtigt die Arbeit als Sprecherin, auf der Bühne oder vor der Kamera.